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Das grundlegende Buch der Naturheilkunde

Grundsätzliches über den „Markt“
und die Markt-Politik

Wenn ich krank werde und zum Arzt gehe, - wohin begebe ich mich da? Mit wem bekomme ich es da zu tun?

Die Politik wird nicht von den Politikern gemacht, - auch nicht in der Medizin.

Wenn man krank wird, - wenn man also einen Fuß zu Beginn seiner „Krankheitskarriere“ in das Gebiet um Gesundheit und Krankheit setzt, also wenn man z.B. das erste Mal zum Arzt geht, so sollte man wissen, daß man ein Gebiet betritt, in welchem bereits alle Interessen organisiert und vertreten sind.

... Allerdings nicht die Interessen der Patienten!

Die Politik wird von jenen gemacht, die am meisten daran verdienen. Das ist nicht nur auf dem Gebiet der Medizin so.

Wir leben in einer Welt, die von Geld und Gewinn allein motiviert wird; alle anderen Interesse (wie etwa, daß es dem Patienten guttun sollte, daß etwa die Atemluft sauber gehalten werden sollte, ...) sind zwar vorhanden, aber eindeutig untergeordnet. Keine Firma wird sich einer Sache annehmen, sei sie noch so gut, wenn man nicht ordentlichen Gewinn daraus machen kann.

Die wichtigste Politik einer etablierten Macht (z.B. der Erdöl-Industrie) ist es, keine Gegnerschaft aufkommen zu lassen.

Wenn es neue Erfindungen gibt, müssen sie entweder gekauft oder ausgemerzt werden.

Es mag sie schmerzen zu erfahren, daß es auf dem Gebiet der Medizin genauso ist. Aber es ist auf allen Gebieten dieser Erde so, und es kann auf dem Gebiet der Krankheiten deshalb auch gar nicht anders sein.

Wenn ich sage „auf dem Gebiet der Medizin“, dann meine ich vorerst überhaupt nicht die Ärzte. Es ist mir sehr wichtig, daß sie das verstehen. Ärzte sind im allgemeinen an der Gesundheit der Patienten interessiert. Es gibt tatsächlich keinen Berufsstand, der eine ähnlich korrekte und hohe ethische Einstellung hat. Die Einstellung des Arztes mag verfärbt sein von anderen Weltanschauungen, religiösen oder politischen Aspekten, - aber Ärzte wollen das Beste für Ihre Patienten und das beste für sich (das ist legitim).

Aber: Man muß verstehen, daß die Medizin längst keine eigenständige Wissenschaft mehr ist.

Die Ärzte haben sich aufs Ärgste verschaukeln lassen.

Zuerst haben sie sich verschaukeln lassen, daß chemische Medikamente die Hoffnung der Zukunft seien. Sie haben aufgehört Medizin zu betreiben und betreiben jetzt Pharma-Verteilung.

Zweitens lassen sie sich täglich verschaukeln, indem sie als wissenschaftlich anerkennen, was man ihnen von seiten der Pharma-Industrie als wissenschaftlich verklickert (im Grunde ist es Pharma-Wissenschaft und nicht Medizin-Wissenschaft).

Ärzte vertrauen darauf, daß andere auch ethisch denke, also die Gesundheit der Bevölkerung zum Ziel haben, weil sie ja selber so denken! Sie haben der Brutalität der Wahrheit nicht ins Auge gesehen, daß für eine Industrie andere Prioritäten gelten, (daß für die Ernte nicht all das gut ist, was für den Erntejäger gut ist,) und daß wirtschaftliche Gesichtspunkte allein maßgeblich sind, in welche Richtung das Schiff „Medizin“ gelenkt wird.

So kommt es, daß man in der Medizin - wie bereits erwähnt - nicht mehr Medizin, sondern Pharma betreibt, und daß Ärzte im gleichen Boot wie die Patienten sitzen, nämlich Opfer sind, oder Figuren in einem höheren Spiel.

Im Bereich der Krebs-Behandlungen gaukelt man uns zum Beispiel seit vielen Jahrzehnten vor, daß die Forschung auf vollen Touren läuft, und daß man jeden Augenblick damit rechnen kann, daß die Forschungsabteilungen der Pharma-Industrie die Lösung finden.

Man vermittelt seit ca. 1940 den Eindruck, daß man ganz knapp dran ist, und daß es nur mehr einer kleiner Spende bedarf, den Durchbruch zu schaffen.

Dieses Marketing kommt aus USA, wo man die hauptsächlichen Patente für die Chemotherapie hält, und wo man das hereinfließende Geld (Spenden und staatliche Unterstützung) dafür verwendet, daß man die Forschung für neue patentfähige Chemotherapeutika gar nicht selber bezahlen braucht.

Aber ein vernünftiger Mensch wird sowieso nie glauben, daß die Vergiftung eines kranken Organismus zur Heilung führen wird, - sofern er sich das überhaupt einmal vor Augen hält.

Man muß schon ein wenig vom vernünftig denkenden Menschen hin zum entrückten Wissenschaftler gegangen sein, um diesem Gedanken zu verfallen.

Aber ich kann Ihnen versichern, daß in den USA alles getan wird, um die Dinge im jetzigen Zustand zu halten, wo man ca. 100 Milliarden Dollar im Jahr an der vergeblichen Behandlung des Krebses verdient. Eine einfache Krebs-Heilung würde das System zutiefst erschüttern und gefährden.

Leider bedient ein ausgeklügeltes System uns Ärzte mit allen Informationen über die neuesten Errungenschaften in dieser chemisch orientierten Medizin, sodaß wir es glauben und uns danach richten. Dies wurde bei uns sogar zum Gesetz.

Wenn Sie sich die Statistiken anschauen, so werden Sie sehen, daß chronische Krankheiten nicht ausgeheilt werden (daß jetzt nicht einmal mehr der Versuch gemacht wird), sodaß diese Patienten ständig mit Medikamenten versorgt werden müssen, und daß unser „Sozialsystem“ die Funktion erfüllt, das Geld aus dem Volk für diese Therapie abzuschöpfen und der Pharma-Industrie zuzuführen.

Diese ist jedenfalls der einzige Nutznießer dieses gesamten Konzeptes.

Ich habe Ihnen das nicht erzählt, um Sie zu schocken oder um Sie aus anderen Gründen zu beeindrucken, sondern weil man es als Patient ganz einfach wissen muß, womit man es zu tun hat, wenn man gesund werden will.

Für Sie gilt als erstes mit Sicherheit: man muß sich gleich am Anfang einen Arzt suchen, der die Ausheilung zum Ziel hat und nicht bei der „Krankerhaltung“ - wenn auch unbeabsichtigt - mitmacht.

Man muß natürlich die chronische Krankheit gleich am Beginn richtig behandeln, damit man eine gute Chance hat, gesund zu werden.

Die meisten Medikamente dienen heute leider dazu, die Krankheit zu vertuschen, wodurch man nur glaubt, daß sie nicht fortschreitet. Läßt man es jedoch auf diese Weise zu, daß sie fortschreitet, hat man sich oft so weit von der Gesundheit entfernt, daß diese leider meist nicht mehr erreichbar ist.

Und weil ich in meiner täglichen Praxis viel zu häufig sehe, daß der Patient viele Jahre herumirrt, bis er draufkommt, daß ihm keiner hilft, habe ich dieses Büchlein geschrieben.

Dr. Thomas Kroiss

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Created by Helmut W. Karl, 20Feb1998; last update 15Feb1998. 


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