DER GOOGLE-TANZ

Suchmaschinen sind für unsere Website-Werbung recht wichtig, denn sie bringen "warme" und kaufwillige Besucher, und damit hohe Verkaufsraten. Denkt man an Suchmaschinen, dann kommt einem natürlich die mächtige Google als Erste in den Sinn.

Wenn die "Google Boys" die Kapelle zusammenstellen und zum Tanz bitten, fühlen wir uns vom Getümmel angezogen wie die Bienen vom sprichwörtlichen Honigglas.

Der Google-Tanz definiert

Der Google Tanz findet statt, wenn Google alle Websites in der Suchmaschine neu indiziert. Das geschieht etwa alle 30 Tage und bewirkt, dass die zuletzt gültige SES geändert wird - manche Website wandern in der Platzierung hinauf und andere hinunter.

Wegen der Menge der Websites in der Google Suchmaschine kann das über mehrere Tage gehen. Sobald sie zur Ruhe kommt, geht ein Aufatmen durch die Internet-Gemeinde - bis er von neuem losgeht.

Warum findet der Google-Tanz statt?

Es ist unmöglich - auch für Google - alle Server auf einmal zu aktualisieren. Google braucht drei Hauptserver, um die weltweite Suchmaschine zu bedienen. Diese stehen an folgenden Adressen:

Das macht es unmöglich, dass sie alle den Index zu gleicher Zeit verändern. Es würde bewirken, dass die Google-Maschine jedesmal, wenn der Index neu erstellt wird, ausfällt und eine Menge Verkehr an die Konkurrenz wie zum Beispiel Yahoo abgehen würde.

Google spielt also zum Index-Tanz jeweils bei einem Server auf. Wenn zwei große Sites miteinander verknüpft sind - aber an verschiedenen Servern, - bewirkt das, dass der Seitenrang auf seltsame Weise reagiert und letztlich die Positionen in einer Art "Tanz" auf und ab schwirren lässt.

Zehntausend Services sind mit sieben Datenzentren über den Globus verteilt. Damit kann Google ständig in Betrieb sein - selbst wenn ein Teil der Maschine technische Schwierigkeiten haben sollte.

Hierauf ruht die Wichtigkeit, eine Website mit anderen zu verknüpfen - denn wenn der Server, auf dem diese Site liegt, ausfällt, dann bekommt die Site immer noch Verkehr über die Link-Partner. Auf diese Weise hat Google nie Schwierigkeiten mit seinen Kunden erfahren.

Diese Datenbanken gehören zu den größten der Welt. Um sicherzustellen, dass der gesamte Suchverkehr bedient werden kann, schaltet Google von einem Server zum nächsten. Auf diese Weise wird auch sichergestellt, dass es niemals einen Ausfall gibt. Es kann vorübergehend einen Abfall im Rang geben, der dauert aber nie lange.

Warum tanzen wir zu Googles Musik?

Google ist die größte und einflussreichste Suchmaschine im Internet. Wenn die Positionen sich ändern, dann beeilen sich Webmaster, zu verhindern, dass ihre Seiten abrutschen oder - noch schlimmer - überhaupt nicht mehr zu finden sind.

Wenn nun Webmaster das JoJo ihrer Seiten über die Positionen sehen, neigen sie zur Panik. Sie sehen jede Menge Verkäufe an die Konkurrenz verloren gehen, weil es den Anschein hat, dass deren Seiten bessere Positionen bekommen.

Tatsächlich aber gibt es keinen Grund zur Panik, weil allen Websites in der Google Suchmaschine das Gleiche widerfährt - einschließlich jenen der gefürchteten Konkurrenz!

Strategien für den Platz an der Spitze

Alle Seite sollten immer optimiert und von Google indiziert sein. Geht eine vorübergehend mal an eine tiefere Position, bleibt der Rest doch in den 10 Spitzenpositionen und wird zumindest vom Suchverkehr gesehen. Man braucht noch keinen SEO-Experten zu engagieren, weil der Google-Tanz stattgefunden hat.

Neue Inhalte sollten regelmäßig aufgenommen werden. Neuer Inhalt einmal pro Woche - aber mindestens einmal im Monat. Es kann ein Artikel sein, oder vielleicht eine Produktbesprechung. Die Google-Spider sind zufrieden, wenn sie neue Inhalte zum Indizieren haben, und unsere Site kann an der Spitze bleiben.

Die Site auf den Google-Tanz vorbereiten

Der schlimmste Teil des Google-Tanzes ist dann, wenn die Suchmaschinen-Algorithmen geändert werden. Das kommt zwar nicht regelmäßig wie etwa das Indizieren vor, wenn es aber stattfindet, dann herrscht überall Verwirrung.

Warum macht Google das? Tun sie's wirklich, um das Internet in Aufruhr zu versetzen? Nein, natürlich nicht. Sie beteuern, dass sie Google zur Suchmaschinen mit den relevantesten Suchergebnissen machen wollen, und dazu eben die Algorithmen austauschen müssen. Das Ergebnis ist gewöhnlich eine allgemeines Durchschütteln der Positionen, über das Webmaster gewöhnlich in Panik verfallen.

Es hat keinen Sinn zu versuchen, die Algorithmen zu verstehen, die Google einsetzt, und "nach Googles Melodie zu tanzen". Auf diese Weise wird man höchstens die Position in anderen Suchmaschinen, vor allem MSN und Yahoo, verlieren, was nicht wirklich der Sache Wert ist - außer man ist 100% sicher, dass die eingesetzten Methoden den Rang bei Google steigert.

Es gibt Hunderte unterschiedlicher Algorithmen, und jede Suchmaschine unterscheidet sich von den anderen. Statt das Unmögliche zu versuchen, hält man besser für einen Monat still und lässt den ganzen Aufruhr abklingen.

Man kann die Situation besser einschätzen und verlorenes Terrain wiedergewinnen. In der Zwischenzeit - es gibt ja ein Leben jenseits von Google ... widmet man sich andern Vermarktungs-Möglichkeiten! Man kann darauf bauen, dass man auch in der Zeit, wenn Google tanzt, genug Verkäufe hereinkommen, um das Geschäft profitabel zu erhalten.

Nachfolgend ein paar Tips, wie man die Veränderung durchsteht, wenn man bemerkt, dass die Position der Site bei Google absinkt:

  • Sicherstellen, dass die Schlüsselwörter immer noch populär sind und gesucht werden.
  • Wenn möglich, einen vertrauenswürdigen SEO-Experten zu Rate ziehen: Das kann sich als schwierig herausstellen und ausgedehnte Forschungen erfordern, weil es eine Menge Scharlatane gibt, die vorgeben, das Google-Spiel zu kennen und hohe Beträge fordern.
  • Bedächtig sein, welche Verweise man setzt. Link-Farmen und schlechte Webistes meiden. Nicht zu einschlägigen und ergänzenden Sites verweisen und solche mit einem Seitenrang 3 und höher.
  • Ein Schlüsselwort je Seite einsetzen. Den Inhalt so gestalten, dass er einfach zu optimieren ist, indem jede Seite um ein Schlüsselwort zentriert ist - nicht um eine ganze Liste von Schlüsselwörtern.
  • RSS-Feeds und Blogs nutzen: Dies trägt dazu bei, dass die Site rasch von Google indiziert wird und Verkehr in die Site zurück bringt.

Andere Werbemaßnahmen nutzen, und keinesfalls sich allein auf Suchmaschinenverkehr von Google verlassen. Ein paar andere preiswerte Methoden sind:

  • Verweise: Sie werden auch den Rang bei Google gut beeinflussen.
  • Google AdWord Kampagnen:
  • Artikel-Verteilung

Es ist immer klug, nicht alle Eier in einen Marktkorb zu legen. Google kann einen konstanten Strom warmer, kaufbereiter Besucher bringen - und natürlich daraus resultierend Verkäufe - man sollte sich aber bewusst sein, dass es andere Werbemethoden gibt, die auch Besucher, neue Kontakte und Verkäufe erzielen.

Das Zeichen des Erfolgs im Geschäft ist die Vielfalt und der Einsatz vielfacher Vermarktungsformen. Die wahre Geschichte heißt ... die Ruhe bewahren und Google das Indizieren und Verändern der Algorithmen beenden lassen. Abwarten, bis der Staub sich gelegt hat. Management eines Geschäfts - einschließlich des Eigentums an einer virtuellen Immobilie - verlangt Geduld.

Bis der Sturm und die Tarantella sich gelegt haben - bis die kühlen Köpfe wieder vorherrschen. Erst dann ist die Zeit gekommen, die erzielte Position gegenüber neu aufgenommenen Websites und der wirklichen Position der Konkurrenz zu beurteilen.

Nie aus dem Sinn verlieren, dass die Konkurrenz in der gleichen Lage ist wie wir selbst. Man braucht nur mit anderen Website-Betreibern Kontakte pflegen, um zu erkennen, dass man nicht allein ist. Also tritt man am besten zurück und arbeitet an anderen Werbemaßnahmen, während der Tanz stattfindet - denn es gibt ja fast nichts, was man tun könnte, wenn die Algorithmen geändert werden.

Was man heute tut, kann morgen unwirksam sein. Stellen wir uns auf den monatlichen Indizier-Tanz ein, indem wir die angeführten Tips nutzen; unser Boot mag heftig schaukeln, aber es wird nicht untergehen.

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