Wie oft 'krabbeln' Spider durch meine Site?

Spider (engl., sprich spaider = 'Spinnen') der Suchmaschinen, auch Robots genannt, sind automatisierte Programme bzw. Softwarevorrichtungen, die durch das World Wide Web 'krabbeln', indem sie Websites besuchen. Diese Spider oder Bots, wie sie auch oft genannt werden, sammeln Daten aus Websites und speichern diese Informationen, damit die Websites in organisierter Form indiziert werden können.

Das Indizieren macht es den Suchmaschinen möglich, die Websites in der Ergebnisseiten auf eine Weise zu platzieren, dass sie in der Folge ihrer wahrgenommenen Wichtigkeit aufscheinen, weshalb eine Position in den zehn Spitzenplätzen in der Welt der Vermarktung so heiß begehrt ist.

Die Spider von Google, auch Googlebots genannt, krabbeln auf regelmäßiger Basis durchs Web, um Daten sowohl von neuen als auch bereits erfassten Websites zu sammeln. Die so gesammelten Daten bestimmen am Ende den Seitenrang und die Position in den SES (Suchmaschinen Ergebnis Seiten) der aufgenommenen Websites.

Wie oft das geschehen wird, hängt von mehreren, von der Site bestimmten Faktoren ab, nicht bloß von Googles "Krabbelplan'. Wenn eine Site erstmals den Betrieb aufnimmt, wird sie in einen 90-Tage-Krabbelplan aufgenommen. Innerhalb dieser drei Monate sollte man sicher stellen, dass laufend weitere Inhalte dazukommen, damit Google die Intervalle zwischen den Besuchen laufend verringert, bis die Site schließlich täglich besucht wird.

Nachfolgend eine paar Richtlinien, um eine Site für die Googlebots einladender zu gestalten, damit die Spider öfter vorbeikommen und die Site eine bessere Bewertung in den SES bekommt:

  • Einlaufende Links von relevanten, hochwertigen Sites.

  • Eine Google-Sitemap vorsehen und sie bei Google zum Indizieren eintragen.

  • Sicherstellen, dass Googlebots alle Seiten indizieren kann und passende Verknüpfungen zur Navigation vorhanden sind.

  • Alle Seiten einer Site in einschlägigen Verzeichnissen eintragen.

  • Die ganze Site in Kategorien einteilen und je Seite nur eine begrenzte Zahl von Verknüpfungen vorsehen, um die Spider nicht zu überfordern.

  • Sicherstellen, dass alle Verknüpfungen funktionieren, weil "gebrochene Link" den Wert der Site in Googles Sicht mindern.

  • Wie sowieso schon mehrfach betont, kommt es auch hier darauf an, dass eine Site qualitativ hochwertige Inhalte und relevante Verweise enthält, und diese mit Suchwörtern korrespondieren, die Anwender eingeben werden, die unser Angebot suchen.

  • Man sollte den Bots erlauben, durch die Site zu krabbeln, ohne vorgegebenen Spuren zu folgen. Manche Sitebetreiber benutzen Software wie http://www.crawltrack.info, um der Spur der Robots zu folgen, damit sie herausfinden, welche Seiten bekrabbelt worden sind. Das erscheint zwar nützlich, doch Google rät davon ab mit dem Argument, das 'Session IDs' Hindernisse während des Durchkrabbelns erzeugen, die manchmal zum Abbrechen des Indizierens führen können.

  • Den Robots mittels der Datei robots.txt Instruktionen geben, welche Bereiche der Site bekrabbelt werden sollen und welche nicht.

Man kann bestimmten Robots den Besuch erlauben und anderen Spidern den Zutritt verweigern. Es liegt an einem selbst, welche Suchmaschinen aussperren will, doch in den meisten wird man jeden Verkehr begrüßen, solange er kostenlos ist.

Wenn Googlebots eine Site bekrabblen, greifen Sie jeden Inhalt auf, den sie seit dem letzten Besuch neu vorfinden, und werden die Site entsprechend neu bewerten. Je mehr Inhalt auf regelmäßige Weise dazukommt, desto größer werden die Chancen, den SeiteRang zu erhöhen und in den SES besser platziert zu werden.

Die Grundregel lautet, die von Google gesetzten Regeln zu befolgen. Das heißt unter anderem, eine hochwertige relevante Site zu erstellen, die ihren Besuchern viele ausgehende Verweise und wertvolle Ressourcen bietet. Das wird die Besucher zufrieden stellen und die Googlebots einladen, zu einem neuen Besuch bald wieder zu kommen.

Mit einer guten Site lädt man Google ein, die Site öfter zu bekrabblen und so in die Lage zu kommen, den Rang und die Position bei Google zu verbessern, was wieder dazu beitragen wird, mehr kostenlosen Verkehr zu erhalten und mehr Verkäufe zu erzielen, ohne für den einlaufenden Verkehr zahlen zu müssen.

vorige Seite   Index

Valid HTML 4.0 Transitional